Vier weisse Pelikane auf Felseninsel im Donaudelta, umgeben von dichten Schilffeldern.

Das Donaudelta, ein schützenswertes Paradies

«Wir werden unsere Verantwortung wahrnehmen.»
Es ist eine wahre Natur-Wunderwelt, das grösste Schilfgebiet der Erde, Lebensraum unzähliger Pflanzen und Tiere. Doch das Ökosystem ist gefährdet. Das wissen auch Karim Twerenbold, VR-Präsident der Twerenbold Reisen Gruppe und Excellence-Chef Stephan Frei. Sie reisten nach Rumänien, um mehr zu erfahren über Herausforderungen, Projekte und Möglichkeiten, das Reservat wirksam und langfristig zu schützen.

 

Das Donaudelta, ein schützenswertes Paradies

Nirgends in Europa leben mehr Pflanzen- und Vogelarten als im Donaudelta. Viele sind bedroht. Ihr Lebensraum wurde in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr eingeschränkt. Unter der Herrschaft Ceausescus bis 1989 hatte das Delta besonders zu leiden. Entwässerung, Kanalisation und Dammbau setzten dem sensiblen Biotop zu. 1991 stellte die UNESCO das Gebiet als Weltnaturerbe unter Schutz.

«Wir werden unsere Verantwortung wahrnehmen.» Dieser einzigartige Ort, wo die Donau ins Schwarze Meer mündet, bezaubert seit vielen Jahren die Excellence-Reisegäste. Damit, so Stephan Frei, trage man als Reiseanbieter auch eine Verantwortung, vor allem in einem sensiblen Naturraum wie dem Donaudelta. Im nächsten Jahr bringt die Excellence-Reederei das weltweit erste Fluss-Passagierschiff mit drastischer Emissionsreduktion auf die Donau: die Excellence Empress. Ein wichtiger Schritt. Aber der Reiseveranstalter will sich auch vor Ort engagieren.

Twerenbold hält fest: «Wir haben in den Gesprächen mit Behörden und Umweltschützern klar erkannt, dass es bedeutende Schritte hier im Delta braucht, um die Bedürfnisse von Natur und Mensch langfristig in Einklang zu bringen. Und da werden wir unseren Beitrag leisten.» Mögliche Themen für ein Engagement sind der Ausbau von Schutzzonen, die Renaturierung von Flächen oder Sozialprojekte für die Deltadörfer. Langfristiger Schutz. Damit dieser spektakuläre Ort für Anwohner und Touristen langfristig intakt bleibt, braucht es Anstrengungen von staatlicher, privater und NGO-Seite. «Ein 5-Jahres- Schutz- und Förderprojekt verschiedener Anrainer-Staaten aufgegleist. Wir engagieren uns zu Gunsten von Renaturierung und Naturschutz in Rumänien», so Twerenbold.

Zwei Männer sitzen am Ufer eines Sees bei Sonnenuntergang.